Sankt Petersburg
Hauptseite


                                                                                                            
 Alexander-Newskij-Kloster           Smolnyj                                          Kirche der Auferstehung Christi

 

-       

 

 




 Winterpalast und Eremitage           Paläste                                           Andere Kirchen                            
 


 

      

       

 

       Das russische Museum                   Literarisches St Petersburg      Das etnographische Museum
            


 

 

 

 

 

      Synagoge                                Alltag
     

 

Geschichte
 

-         seit dem 10. Jahrhundert Vertreter verschiedener finno-ugrischer Völker

-         1611: eine erneute schwedische Dominanz in der Region: Errichtung der Festung Nyenschanz und der sie bald umgebenden Siedlung Nyen (auf dem Gebiet der heutigen Stadt); Es gab auch Hinweise auf größere städtebauliche Ambitionen der Schweden für Nyen im 17. Jahrhundert

-         1656: die Festung und Siedlung wurden während des Ersten Nordischen Krieges von russischen Truppen zerstört

-         1. Mai 1703: die endgültige Eroberung von Nyenschanz durch die newaabwärts vorrückenden Russen unter Scheremetew

-         Das Ende von Nyen und Nyenschanz markierte gleichzeitig den Beginn der Stadtgeschichte von Sankt Petersburg.

-         27. Mai /16. Mai 1703: offiziellen Beginn von St. Petersburg: der Grundstein für Peter-und-Paul-Festung gelegt

-         Die Adelsgeschlechte mussten mit ihrem gesamten Haushalt in die Stadt ziehen, in Häuser, deren Stil und Größe genau festgeschrieben waren – selbstverständlich auf eigene Kosten.

-         1710: Einwohner der Stadt jährlich 100 Steine abliefern oder aber eine hohe Geldstrafe zahlen musste

-         1712: Peter der Große erklärte St. Petersburg zur Hauptstadt

-         1714: in Sankt Petersburg standen etwa 50.000 bewohnte Häuser, die Stadt war die erste in Russland, die eine offizielle Polizei sowie eine effektiv funktionierende Feuerwehr hatte. Die Innenstadt wurde abends und nachts künstlich beleuchtet, die Bewohner dazu angehalten, Bäume zu pflanzen

-         Peter der Große ließ Handwerker und Ingenieure aus ganz Europa, insbesondere aus den Niederlanden, kommen, die die neue Hauptstadt von Anfang an zu einem Zentrum europäischer Technik und Wissenschaft machen sollten

-         1728: Moskau ist wieder die Hauptstadt

-         1732: Sankt Petersburg ist wieder die Hauptstadt

-         1741-32 und 1762-92: die Kaiserinnen Elisabeth und Katharina II. die Große setzten wieder auf eine verstärkte Öffnung des Reichs nach Westen, indem sie Künstler und Architekten nach Sankt Petersburg holten; Manche heutige Bauten entstanden: der Winterpalast, das Smolny-Kloster

-         Die Aufklärung: Katharina II. gründete 25 akademische Einrichtungen sowie mit dem Smolny-Institut die erste staatliche russische Schule für Mädchen

-         1738: die erste russische Ballettschule entstand

-         1757: die Akademie der Künste entstand

-         Theater und Museen, höhere Schulen und Bibliotheken entstanden

-         1783: Eröffnung des Mariinski-Theaters

-         1819: aus dem Pädagogischen Institut entsteht die Petersburger Universität

-         19. Jh: Schriftsteller und Intellektuelle schlossen sich in literarischen Kreisen zusammen und gaben Wörterbücher und Zeitschriften heraus. Zu den wichtigsten Zeitschriften zählen etwa der Polarstern von Rylejew und Bestuschew oder Puschkins Sowremennik (Der Zeitgenosse).

-         1861: Die Aufhebung der Leibeigenschaft in Russland durch Zar Alexander II. => zahlreiche Menschen wandern in die Stadt ein

-         1881: Kaiser Alexander II. wurde im Athentat ermordet

-         1905-1907: die Revolution, nach dem Petersburger Blutsonntag

-         Februar 1917: Februarrevolution

-         November/Oktober 1917: Oktoberrevolution – Ende des Russischen Imperiums

-         12. März 1918: Lenin zieht die Hauptstadt nach Moskau

-         26.Januar 1924: der neue Name der Stadt lautet: Leningrad (übersetzt: Lenin-Stadt)

-         8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944: Leningrader Blockade –  die Wehrmacht auf Befehl Hitlers keine Eroberung Leningrads versuchte, sondern stattdessen die Stadt systematisch von jeglicher Versorgung abschnitt => über eine Million Zivilisten starben

-         1991: nach der Volksabstimmung mit knapper Mehrheit (54 Prozent) wieder ihren ursprünglichen Namen, Sankt Peterburg, an; das Region aber, auch nach der Volksabstimmung, blieb Leningrader Region (Leningradskaya oblast)

-         27. Mai 2003: die Stadt feierte das 300-jährige Jubiläum